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[seminar] Über 200 deutsch-chinesische Akteure im Dialog: Die wahre Debatte über humanoide…

[Webinar] Über 200 deutsch-chinesische Akteure im Dialog: Die wahre Debatte über humanoide Roboter hat gerade erst begonnen (inkl. vollständigem Konferenzprotokoll)

Von Sino-Cooperation Platform
29. Juni 2026

Am 25. Juni feierte die erste Ausgabe der Online-Seminarreihe „Deutsch-Chinesischer Dialog zu Embodied AI und humanoiden Robotern“ ihre erfolgreiche Premiere. Initiiert wurde das Format gemeinsam vom Sino-Cooperation Industrie-Thinktank und dem deutschen Robot Valley.

Unter dem Leitthema „Humanoide Roboter: Vom Demo zur Fabrik – Wie weit ist die Anwendung in der Fertigung noch entfernt?“ versammelte das Seminar zahlreiche Unternehmens- und Institutionsvertreter aus der Robotikbranche beider Länder zu einem tiefgehenden Austausch über die industrielle Implementierung humanoider Roboter.

Haupt- und Nebenveranstaltungsorte vernetzt: Über 200 Organisationen beteiligt

Die Veranstaltung sprengte geografische und räumliche Grenzen: Neben dem digitalen Hauptveranstaltungsort, der die Zeitzonen zwischen Deutschland und China überbrückte, wurden zeitgleich physische Nebenveranstaltungsorte in China eingebunden. Durch dieses hybride „Online+Offline“-Modell konnten insgesamt über 200 Organisationen für eine Teilnahme gewonnen werden.

Das Teilnehmerfeld spiegelte die gesamte Wertschöpfungskette wider: Von Herstellern hochmoderner Roboterhardware und Kernkomponenten über Endanwender aus der Automobil- und 3C-Industrie (Computer, Communication, Consumer Electronics) bis hin zu führenden Forschungseinrichtungen und Universitäten beider Länder. Zudem waren Industrieparks, Systemintegratoren, Investmentgesellschaften sowie deutsch-chinesische Plattformen für industrielle Zusammenarbeit stark vertreten.

Logisch verzahnt: Der reale Weg vom Demo-Video in die Fabrikhalle

Im Gegensatz zu traditionellen Foren setzte das Seminar auf ein interaktives Format aus „thematischer Impulsgebung + Expertenstandpunkten + Plenardiskussion“. Anstatt lediglich Unternehmenspräsentationen aneinanderzureihen oder isolierte Technologietrends zu beleuchten, kreiste jede Session um eine zentrale Fragestellung:

Wie gelangen humanoide Roboter aus Präsentationsvideos, Laborprototypen und Konzeptstudien in die reale Fertigungspraxis?

Nebenveranstaltungsort: Handelskammer des Bezirks Zhenhai

Nebenveranstaltungsort: Innovations- und Industriepark Südwest-Zhejiang

Zu Beginn der Konferenz nahm ein aufstrebender chinesischer Hardware-Hersteller, angetrieben von technologischer Innovation, die Perspektive der Endanwender ein. Es wurde unmissverständlich klargestellt: Der Return on Investment (ROI) und die Bereitschaft der Kunden, den iterativen Entwicklungsprozess langfristig zu begleiten, bilden derzeit die größten Hürden für den Praxiseinsatz.

Im direkten Anschluss reagierte Stardust Robotics aus der Überlebensperspektive der Roboterhersteller auf diese Anforderungen. Der Lösungsansatz: Unter der Prämisse strenger ROI-Vorgaben sollten zunächst kommerzielle Dienstleistungsszenarien als „Sandkasten“ für den technologischen Übergang in komplexe Industrieumgebungen dienen. Doch eine rein wirtschaftliche Rechnung greift zu kurz. Ein Experte der Technischen Hochschule Augsburg wies darauf hin, dass das Vertrauen der Facharbeiter und die nahtlose Mensch-Maschine-Interaktion oft übersehene, aber entscheidende unsichtbare Barrieren in der Fabrik darstellen.

Auf die abschließende Gretchenfrage „Wo finden wir die passenden Anwendungsszenarien?“ lieferten Experten des Fraunhofer-Instituts, von Ambition Technology und dem Sino-German Interaction Center in Chongqing eine gemeinsame Antwort: Reale Szenarien lassen sich nicht am Schreibtisch erfinden. Sie müssen durch ein funktionierendes industrielles Ökosystem „organisiert“ werden. Nur durch deutsch-chinesische Kooperationen und Plattform-Empowerment lässt sich das berüchtigte „Tal des Todes“ zwischen Prototyp und Serienproduktion überwinden.

Diese vier aufeinander aufbauenden Phasen dekonstruierten nicht nur technologische und kommerzielle Schmerzpunkte, sondern zeichneten auch ein klares Gesamtbild des Weges humanoider Roboter in die Fabrik. So entstand ein geschlossener logischer Kreislauf: von den „Anforderungen der Endanwender“ über das „Überleben der Hardware-Entwickler“ und die „Mensch-Maschine-Interaktion“ bis hin zum „Aufbau eines Ökosystems“.

Der Durchbruch erfordert die Synergie der gesamten Wertschöpfungskette

Der Erfolg dieses Seminars lag nicht nur im intellektuellen Austausch, sondern in der tiefgreifenden Vernetzung industrieller Ressourcen. In den lebhaften Plenardiskussionen kamen die deutschen und chinesischen Gäste sowie die Teilnehmer übereinstimmend zu einer zentralen Erkenntnis: Der Schritt des humanoiden Roboters vom Demo-Video in die reale Anwendung kann unmöglich von einem einzelnen Unternehmen oder einer einzelnen Fabrik im Alleingang bewältigt werden. Er erfordert die ökologische Synergie der gesamten Wertschöpfungskette.

Genau dies war die ursprüngliche Intention des Sino-Cooperation Industrie-Thinktanks und von Robot Valley bei der Initiierung dieser Veranstaltung. Auch in Zukunft werden wir die Plattformvorteile und die internationale Reichweite unseres Thinktanks nutzen, um die pragmatische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in den Bereichen Embodied AI und Robotik kontinuierlich voranzutreiben.

Willkommen im deutsch-chinesischen Ökosystem für Embodied AI und Robotik

Der Abschluss dieses Seminars ist kein Endpunkt, sondern vielmehr der Startschuss für den operativen Betrieb dieses transnationalen industriellen Kooperationsnetzwerks.

  • Wenn Sie das vollständige Konferenzprotokoll erhalten möchten, fügen Sie bitte den WeChat-Account sino40
  • Sind Sie ein chinesisches Unternehmen, eine Forschungseinrichtung, ein Industriepark, ein Systemintegrator, ein Komponentenhersteller, ein Endanwender oder eine Investmentgesellschaft und möchten dem deutsch-chinesischen Ökosystem für Embodied AI und Robotik beitreten? Wenn Sie an zukünftigen Closed-Door-Diskussionen, Projekt-Matchings, der Veröffentlichung von Szenario-Anforderungen oder dem deutsch-chinesischen Austausch teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte den Sino-Cooperation Industrie-Thinktank unter: info@sino-cooperation.com
  • Deutsche Unternehmen und Institutionen, die dem Ökosystem beitreten möchten, wenden sich bitte an das deutsche Robot Valley unter: info@robotvalley.eu

Von der Demo bis in die Fabrik benötigen humanoide Roboter nicht nur bessere Technologien. Sie erfordern reale Szenarien, geduldige Validierungsprozesse, hochprofessionelle Lokalisierungsdienste und vor allem ein industrielles Kooperationsnetzwerk, das deutsche und chinesische Akteure verbindet.

Diese Netzwerk nimmt nun konkrete Formen an.

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